Das Wort „Xylophon“ ist eine Zusammensetzung aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Holzstimme“ Als Oberbegriff bezeichnet es Schlaginstrumente aus der Familie der Stabspiele, zu der auch Marimba, Glockenspiel und Vibraphon gehören, deren Ton durch Anschlagen von Holzstäben oder schmalen Holzplatten mit einem Schlägel entsteht.
Diese Instrumentenart ist sehr alt. Vorläufer des Xylophons ist wahrscheinlich das Klangholz. Möglicherweise wurden ursprünglich Steinplatten angeschlagen, später Holzplatten und wiederum später wurden diese auf Resonanzkörper aufgelegt.
Xylophone findet man als traditionelle Instrumente mit unterschiedlich vielen Klangstäben in vielen Teilen der Welt. In außereuropäischen Musikkulturen spielen sie eine bedeutende Rolle, insbesondere in Afrika, wo sich eine Vielfalt an Xylophonen findet (z.B. als Balaphon in Westafrika und Amadinda in Süd-Uganda), in Mittel- und Südamerika (Marimba) und im indonesischen Raum (Gambang als Instrument der bekannten Gamelanmusik). Es wird gelegentlich behauptet, ist aber nicht gesichert, dass sich das Xylophon von Südostasien aus nach Afrika verbreitet hat und von dort durch Sklaven nach Lateinamerika gelangte. In Europa waren Xylophone in der Antike und dann wieder ab dem 15. Jh. bekannt, im deutschsprachigen Raum unter dem Namen „Hölzernes Gelächter“ oder „Strohfidel“, weil zwischen Klanplatten und Resonanzkörper Stroh gelegt wurde.
Die Klanghölzer des Xylophons bestehen je nach Tonhöhe aus unterschiedlich langen Holzstäben. Die oft verwendeten Tropenhölzer (z.B. Palisander) ergeben einen härteren, weichere Hölzer einen sanfteren Ton. Um den Tönen größere Durchschlagskraft zu verleihen, werden die Klangplatten auf einen Resonanzkörper aufgebracht. In Afrika sind dies oft Kalebassen, in Indonesien Tröge. Bei heutigen Spielxylophone oder bei den in der Musikpädagogik verwendeten Instrumenten sind die Klangstäbe oder Klangplatten in Trapezform einreihig auf zwei Holmen angeordnet. Bei anderer Bauart spricht man von Schenkenxylophon, Bügelxylophon oder Trogxylophon. Für professionelle Zwecke, also zum Beispiel im Orchester, sind die Klanghölzer zweireihig in Klaviaturform angeordnet.
Die Klangplatten des Xylophons werden mit Holzschlägeln angeschlagen, wobei ein relativ kurzer Ton entsteht. Um einen länger gehaltenen Ton zu erhalten, wird mit zwei Schlägeln ein Triller erzeugt.
Breite Verwendung findet das Xylophon in der Musikpädagogik, zum Beispiel im Orff-Schulwerk, da es Kindern einen relativ leichten Zugang zum Instrumentenspiel eröffnet, aber auch im professionellen Bereich hat es seinen Platz.
In Europa wurde das Xylophon zunächst und bis ins 19. Jh. nur in der Volksmusik verwendet. Danach fand es zunehmend Eingang in die Orchestermusik (Saint-Saens, Humperdinck, Liszt, Mahler). Das große Orchesterxylophon, auch als Xylorimba (aus Xylophon und Marimba) besteht aus mehrreihig angebrachten Klangplatten und hat einen Umfang von 4 Oktaven. In der Musik des 20. Jh. waren es u.a. die Komponisten Berg, Henze und Boulez, die das Xylophon einsetzten.
Auch im Jazz findet das Xylophon Verwendung, vor allem in Form des Vibraphons (Milt Jackson, Lionel Hampton).
Xylophon
Das Wort „Xylophon“ ist eine Zusammensetzung aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „Holzstimme“ Als Oberbegriff bezeichnet es Schlaginstrumente aus der Familie der Stabspiele, zu der auch Marimba, Glockenspiel und Vibraphon gehören, deren Ton durch Anschlagen von Holzstäben oder schmalen Holzplatten mit einem Schlägel entsteht.
Diese Instrumentenart ist sehr alt. Vorläufer des Xylophons ist wahrscheinlich das Klangholz. Möglicherweise wurden ursprünglich Steinplatten angeschlagen, später Holzplatten und wiederum später wurden diese auf Resonanzkörper aufgelegt.
Xylophone findet man als traditionelle Instrumente mit unterschiedlich vielen Klangstäben in vielen Teilen der Welt. In außereuropäischen Musikkulturen spielen sie eine bedeutende Rolle, insbesondere in Afrika, wo sich eine Vielfalt an Xylophonen findet (z.B. als Balaphon in Westafrika und Amadinda in Süd-Uganda), in Mittel- und Südamerika (Marimba) und im indonesischen Raum (Gambang als Instrument der bekannten Gamelanmusik). Es wird gelegentlich behauptet, ist aber nicht gesichert, dass sich das Xylophon von Südostasien aus nach Afrika verbreitet hat und von dort durch Sklaven nach Lateinamerika gelangte. In Europa waren Xylophone in der Antike und dann wieder ab dem 15. Jh. bekannt, im deutschsprachigen Raum unter dem Namen „Hölzernes Gelächter“ oder „Strohfidel“, weil zwischen Klanplatten und Resonanzkörper Stroh gelegt wurde.
Die Klanghölzer des Xylophons bestehen je nach Tonhöhe aus unterschiedlich langen Holzstäben. Die oft verwendeten Tropenhölzer (z.B. Palisander) ergeben einen härteren, weichere Hölzer einen sanfteren Ton. Um den Tönen größere Durchschlagskraft zu verleihen, werden die Klangplatten auf einen Resonanzkörper aufgebracht. In Afrika sind dies oft Kalebassen, in Indonesien Tröge. Bei heutigen Spielxylophone oder bei den in der Musikpädagogik verwendeten Instrumenten sind die Klangstäbe oder Klangplatten in Trapezform einreihig auf zwei Holmen angeordnet. Bei anderer Bauart spricht man von Schenkenxylophon, Bügelxylophon oder Trogxylophon. Für professionelle Zwecke, also zum Beispiel im Orchester, sind die Klanghölzer zweireihig in Klaviaturform angeordnet.
Die Klangplatten des Xylophons werden mit Holzschlägeln angeschlagen, wobei ein relativ kurzer Ton entsteht. Um einen länger gehaltenen Ton zu erhalten, wird mit zwei Schlägeln ein Triller erzeugt.
Breite Verwendung findet das Xylophon in der Musikpädagogik, zum Beispiel im Orff-Schulwerk, da es Kindern einen relativ leichten Zugang zum Instrumentenspiel eröffnet, aber auch im professionellen Bereich hat es seinen Platz.
In Europa wurde das Xylophon zunächst und bis ins 19. Jh. nur in der Volksmusik verwendet. Danach fand es zunehmend Eingang in die Orchestermusik (Saint-Saens, Humperdinck, Liszt, Mahler). Das große Orchesterxylophon, auch als Xylorimba (aus Xylophon und Marimba) besteht aus mehrreihig angebrachten Klangplatten und hat einen Umfang von 4 Oktaven. In der Musik des 20. Jh. waren es u.a. die Komponisten Berg, Henze und Boulez, die das Xylophon einsetzten.
Auch im Jazz findet das Xylophon Verwendung, vor allem in Form des Vibraphons (Milt Jackson, Lionel Hampton).